Folge 96: Tiger! Tiger!

Hier wird über die aktuelle Folge diskutiert. Und über alle anderen natürlich auch.
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falko
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Folge 96: Tiger! Tiger!

Beitrag von falko » Mo 13. Jun 2022, 10:58

Nachdem wir letztens „Foundation“ von Isaac Asimov besprochen haben, kehren wir noch einmal in die Science Fiction der 50er Jahre zurück. Aber diesmal mit mehr Action. Der US-Autor Alfred Bester hat ein vergleichsweise schmales Roman-Gesamtwerk hinterlassen, aber gerade seine ersten beiden Romane haben auch heute noch viele Fans.

Allerdings merkt man dem Buch an, wie viele Jahre es auf dem Buckel hat. Sollte man es unbedingt gelesen haben, weil es ein Klassiker ist, oder hält man zu diesem Tiger besser einen Sicherheitsabstand?

Viel Spaß mit der neuen Folge!

Folge 96: Tiger! Tiger!
"I must say I find television very educational. The minute somebody turns it on, I go to the library and read a good book." - Groucho Marx

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Oliver Naujoks
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Re: Folge 96: Tiger! Tiger!

Beitrag von Oliver Naujoks » Mo 20. Jun 2022, 13:37

Die Folge habe ich sehr gerne gehört, weil ich damit "lesebiographisch" sehr viel anfangen konnte.

Ich hatte den Roman mit so um die 20 mal gelesen und war davon völlig hin und weg und als ich den kürzlich (vor 2-3 Jahren) mal wieder las, war ich deutlich weniger beeindruckt. Leider. Was mich auch zu dem Entschluss gefasst hat, nicht zuuu viele Bücher aus meiner Jugendzeit nochmal anzugehen. Das recht abgedrehte Finale mag ich immer noch sehr.

Das Gedicht "Tyger! Tyger!" sagte mir natürlich was. Nicht, weil ich Professor für Anglistik bin (bin ich net), sondern weil ich Tangerine Dream-Fan bin und die Band das Gedicht mal vertont hat. Das war damals eine große Kontroverse - bei über 100+ Alben tatsächlich mal ein Track MIT Gesang. :D Das ging für viele Fans gar nicht. Ich mag den Song sehr, wer mal verkosten möchte: https://www.youtube.com/watch?v=_6UsrgRkOas

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Ich weiß, dass das für Euren Podcast wahrscheinlich zu umfangreich ist, erwähnen möchte ich das trotzdem, weil ihr das Buch länger ansprecht: "Der Graf von Montecristo" war eine der eindrücklichsten und tiefsten Leserfahrungen meines Lebens. Nicht, weil der Roman so brillant und originell ist (ist er nicht), sondern weil ich selten in meinem Leseleben so sehr in einem Roman und dessen Welt versunken bin. Völlig weg war ich über Wochen in dem Frankreich der damaligen Zeit. Und bin danach sogar in eine Dumas-Gesellschaft eingetreten und nehme da an Zoom-Meetings gelegentlich teil.
Lag vielleicht auch an der schieren Länge (1.100 dünn bedruckte Seiten) des Romans, sehr viele 1.000 Seiter habe ich in meinem Leben noch nicht gelesen, aber das werde ich nie vergessen.
Wenn Ihr Euch also doch mal rantraut - Ihr werdet es nicht bereuen!
Und, ihr habt recht: Der Stoff ist jetzt länger nicht verfilmt worden, angeblich soll ein neues Projekt demnächst kommen von David S. Goyer, der schon diverse Superheldenverfilmungen verantwortete (vor allem als Drehbuchautor). Der andere große Dumas-Stoff ist aber kürzlich mal verfilmt worden! Also "Die Drei Musketiere", von Paul W.S. Anderson (ja, der Resident Evil-Regisseur). Vermutlich nicht der beste Film der Filmgeschichte, entstand aber immerhin (auch..) in meiner Geburtsstadt Würzburg! Da der Film floppte und nur die erste Hälfte des Romans verfilmt wurde, ist das Filmende, wenn man den heute guckt, so leicht irgendwie doof, ähnlich wie Bakshis "Herr der RInge". Aber ich schweife ab...
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Liest: "Tales of the Shadowmen 1", J.-M. Lofficier (ed.) // "Carnacki, the Ghost Finder", William Hope Hodgson
Spielt: NHL 22, Out of the Park Baseball 23, Vampire: The Masquerade - Swansong, Syberia: The World Before,

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