Fantasy

Gepflegte Diskussionen über (gute) Bücher und alles, was damit zu tun hat.
Calafinwe
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Re: Fantasy

Beitrag von Calafinwe » So 20. Jan 2019, 14:33

Ich kann jedem nur die Thursday Next Reihe von Jasper Fforde empfehlen, der mal richtig gute Fantasy lesen möchte.

AlbertRoss
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Re: Fantasy

Beitrag von AlbertRoss » So 20. Jan 2019, 16:06

Ein paar Serien die mir noch eingefallen sind

Das Lied der Dunkelheit/The Painted Man von Peter V. Brett
(Eine eigentlich interessante Prämisse, bis der Autor angefangen hat die selbe Geschichte nochmal zu erzählen, nur aus einer anderen Perspektive.)

Prinz der Dunkelheit/Prince of Thorns von Mark Lawrence

Die Chroniken von Narnia von C. S. Lewis

Die Gabe/The Gift von Alison Croggon
(Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung mehr habe worum es ging, aber ich mochte es.)

Bartimäus von Jonathan Stroud
(Zählt vermutlich eigentlich eher in die Kategorie Young Adult, aber trotzdem ganz nett.)

Gi0nbecell
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Re: Fantasy

Beitrag von Gi0nbecell » Mi 23. Jan 2019, 15:02

Insanity hat geschrieben:
Fr 18. Jan 2019, 19:47
Wächter der Nacht von Sergej Lukianenko ist der Auftakt zu einer Fantasysaga, die auf sehr intelligente Art und Weise eine grandiose Geschichte über den Kampf zwischen den Mächten des Lichts und der Dunkelheit erzählt. Das ist allerdings bei weitem nicht so platt und klischéebeladen, wie sich das jetzt erstmal anhört, ganz im Gegenteil.
[...]
Die Natur der Magie und das Worldbuilding um das sogenannte Zwielicht, eine Art vielschichte Schattendimension, in die die Magier (im Buch „Andere“ genannt) eintreten können, sowie die Motive beider Seiten, bei denen es nicht wirklich Gut und Böse gibt, sind dabei so grandios erdacht, dass ich das Buch respektive die Bücher nur unter Gewaltandrohung aus der Hand legen wollte. :)
Ich kann dem nur zustimmen. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, und der Anfang ist, finde ich, etwas zäh, weil Anton als Ich-Erzähler einerseits einiges an Hindergrundwissen mitbringt, das er nicht sofort preisgibt und andererseits anfangs selbst nicht wirklich versteht, was los ist. Spätestens mit Band 2 versteht man dann aber als Leser auch mehr.
Was ich aber toll finde, ist die Prämisse, die eben nicht Schwarz/Weiß zeichnet, sondern auf beiden seiten Intrigen und Rücksichtslosigkeit zulässt. Außerdem kämpfen Licht und dunkel nicht stumpf gegeneinander, sondern versuchen beide, einen äußerst wackeligen Frieden zu erhalten.
Allerdings lässt die Qualität nach den ersten 3 Bänden (von 6 Bäbden der „Grundreihe“) stark nach, und die Folgeserie um die neuen Wächter hat mich nicht so ganz einfangen können.

Insanity
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Re: Fantasy

Beitrag von Insanity » Mi 23. Jan 2019, 19:28

Gi0nbecell hat geschrieben:
Mi 23. Jan 2019, 15:02
Insanity hat geschrieben:
Fr 18. Jan 2019, 19:47
Wächter der Nacht von Sergej Lukianenko ist der Auftakt zu einer Fantasysaga, die auf sehr intelligente Art und Weise eine grandiose Geschichte über den Kampf zwischen den Mächten des Lichts und der Dunkelheit erzählt. Das ist allerdings bei weitem nicht so platt und klischéebeladen, wie sich das jetzt erstmal anhört, ganz im Gegenteil.
[...]
Die Natur der Magie und das Worldbuilding um das sogenannte Zwielicht, eine Art vielschichte Schattendimension, in die die Magier (im Buch „Andere“ genannt) eintreten können, sowie die Motive beider Seiten, bei denen es nicht wirklich Gut und Böse gibt, sind dabei so grandios erdacht, dass ich das Buch respektive die Bücher nur unter Gewaltandrohung aus der Hand legen wollte. :)
Ich kann dem nur zustimmen. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, und der Anfang ist, finde ich, etwas zäh, weil Anton als Ich-Erzähler einerseits einiges an Hindergrundwissen mitbringt, das er nicht sofort preisgibt und andererseits anfangs selbst nicht wirklich versteht, was los ist. Spätestens mit Band 2 versteht man dann aber als Leser auch mehr.
Was ich aber toll finde, ist die Prämisse, die eben nicht Schwarz/Weiß zeichnet, sondern auf beiden seiten Intrigen und Rücksichtslosigkeit zulässt. Außerdem kämpfen Licht und dunkel nicht stumpf gegeneinander, sondern versuchen beide, einen äußerst wackeligen Frieden zu erhalten.
Allerdings lässt die Qualität nach den ersten 3 Bänden (von 6 Bäbden der „Grundreihe“) stark nach, und die Folgeserie um die neuen Wächter hat mich nicht so ganz einfangen können.
Beinahe uneingeschränkte Zustimmung! Der Einstieg ist für uns Europäer sperrig - alleine die Diminutive der russischen Namen... Ich wusste anfangs überspitzt formuliert phasenweise nicht, wer da mit wem redet. (Aus Konstantin wird das persönliche Kosta und das sehr intime Kolja und sowas...). Und die finalen Bände fünf und sechs waren wirklich etwas enttäuschend, aber das ging mir bei Kings Dunklem Turm und Rowlings Harry Potter auch so. Ich finde jedoch, dass Band vier „Wächter der Ewigkeit“ wegen des verblüffenden Endes immer noch großartig ist, auch wenn der Stil bereits ein etwas anderer ist als bei den ersten drei Büchern.
Ach ja, und diese komischen „Abenteuer der neuen Wächter“ (oder wie diese neuere Reihe heißt) ließ mich leider bislang auch nur stirnrunzelnd und kopfschüttelnd zurück.
Zuletzt geändert von Insanity am Mi 23. Jan 2019, 22:16, insgesamt 1-mal geändert.

Insanity
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Re: Fantasy

Beitrag von Insanity » Mi 23. Jan 2019, 19:40

AlbertRoss hat geschrieben:
So 20. Jan 2019, 16:06
Bartimäus von Jonathan Stroud
(Zählt vermutlich eigentlich eher in die Kategorie Young Adult, aber trotzdem ganz nett.)
Hat mir auch gut gefallen, und vor allem diese legendär witzigen Fußnoten, die Bartimäus immer wieder anfügt, haben mich mehr als einmal laut auflachen lassen.
Ein anderes interessantes Werk von Jonathan Stroud war in meinen Augen auch „Drachenglut“, wenngleich die Rezensionen dazu eher im gehobenem Mittelfeld angesiedelt zu sein scheinen.
Zuletzt geändert von Insanity am Mi 23. Jan 2019, 22:16, insgesamt 1-mal geändert.

xenophil
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Re: Fantasy

Beitrag von xenophil » Mi 23. Jan 2019, 21:30

Hi!

Grundsätzlich empfehle ich die Reihe "Der Dunkle Turm" von Stephen King. Die Reihe hat mir gut gefallen, und sie ist, laut King "sein wichtigstes Werk". Wie immer bei King gilt aber: Muss man mögen. Ist eine sehr dunkle Endzeit-Atmosphäre. Lies am besten mal die Leseprobe von "Schwarz"; ich denke, dann wirst du schnell feststellen, ob dir das Setting generell liegt.

Zusätzlich empfehle ich "His Dark Materials" von Philip Pullman. Es ist schon ein Weilchen her, dass ich die Reihe gelesen habe und ich fand sie großartig. Das Ende hat mich emotional schon sehr mitgenommen, aber mehr möchte ich dazu an dieser Stelle nicht verlieren. Ist jedenfalls immer ein paar Leseabende wert. :-)

Lange Tage und angenehme Nächte.

Tom
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Re: Fantasy

Beitrag von Tom » Do 24. Jan 2019, 01:14

Also, welche Reihe mich bach vielen Jahren Fsntasy lesen wirklich mal wieder so richtig mitgerissen hat und sovieles erfrischend anders gemacht hat, ist die WITCHER Reihe um Gerald von Riva, von Andrzej Sapkowski!
Genau - die Bücher, auf denen die Computerspiele basieren. Grandiose Fantasy!
Better to remain silent and be thought a fool than to speak out and remove all doubt.
- Abraham Lincoln

Sankari
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Re: Fantasy

Beitrag von Sankari » Do 24. Jan 2019, 08:05

@xenophil: "Der dunkle Turm" ist in der Tat (für King-Fans) zu empfehlen, auch wenn es teils sehr langatmig ist. Ob eine Leseprobe von "Schwarz" die Reihe gut wiedergibt, mag ich zumindest leicht zu bezweifeln. Der Stil ist doch schon ein anderer als in den weiteren Bänden. Um ein Gefühl vom Setting zu erhalten, ist es natürlich schon geeignet.

darkmace
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Re: Fantasy

Beitrag von darkmace » Fr 25. Jan 2019, 15:43

Abgesehen von den hier genannten (Hexer-Reihe, Farseer Trilogie, Kingkiller-Chronicles, etc...), kann ich dir die Askir/Götterkriege Reihe wärmstens empfehlen. Der erste Band "Das erste Horn" kann gut für sich alleine stehen und wenn es die gefällt gibt es 13 weitere Bände (kostentechnisch sind aber auch die neuen Sammelbände zu empfehlen, weil doch deutlich günstiger)

xenophil
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Re: Fantasy

Beitrag von xenophil » So 27. Jan 2019, 19:54

Sankari hat geschrieben:
Do 24. Jan 2019, 08:05
@xenophil: "Der dunkle Turm" ist in der Tat (für King-Fans) zu empfehlen, auch wenn es teils sehr langatmig ist. Ob eine Leseprobe von "Schwarz" die Reihe gut wiedergibt, mag ich zumindest leicht zu bezweifeln. Der Stil ist doch schon ein anderer als in den weiteren Bänden. Um ein Gefühl vom Setting zu erhalten, ist es natürlich schon geeignet.

Ja, da stimme ich dir zu. Man merkt der Reihe schon an, dass sie über einen sehr langen Zeitraum geschrieben wurde und der Stil sich in den weiteren Bänden doch deutlich von Schwarz unterscheidet. Letztlich gibt es ja auch für die anderen Teile Leseproben. :-)

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