Was lest ihr gerade?

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Insanity
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Insanity » Do 2. Apr 2020, 12:27

Shenmi hat geschrieben:
Mi 1. Apr 2020, 22:48
Vielleicht liegt es daran, dass ich einige Zeit zuvor Cronin's „Der Übergang“ gelesen hatte, der aus meiner Sicht der massiv bessere Endzeitroman ist, wer weiß...
Hast Du die anderen Bände gelesen?
Das zweite Buch fand ich nicht besonders, beinahe hätte ich den dritten Teil gar nicht gelesen. Was ein Fehler gewesen wäre, der ist nämlich wieder gut gelungen.
Der erste Band ist aber eindeutig und mit großem Abstand, der Beste. Cronin hatte mich schon mit dem ersten Satz als er das Schicksal des Mädchens anteasert.

Wäre ebenfalls mal einen Podcast wert.
War kürzlich gerade im Angebot, für 4.99 Euro. Ich habe es bei Thalia gesehen.
Den zweiten Band habe ich bei seinem Erscheinen gelesen - hieß er nicht „Die Zwölf“ oder so? Mir ging es jedenfalls wie dir und er gefiel mir nicht so gut. Ich dachte damals, dass das daran läge, dass der erste Band zu lange her gewesen war und ich zu viele Handlungsstränge und -motive nicht mehr richtig auf der Kette gehabt hätte. Und vielleicht, weil ich mit der Erwartung ran ging, dass mit jedem dieser Oberzombies ein eigener Kampf ausgefochten würde, weswegen mich das Ende bitterlich enttäuscht hatte. Den dritten Band habe ich aus diesem Grunde auch noch nicht gelesen. Da es dir aber scheinbar mit 1 und 2 ähnlich erging, werde ich Nummer 3 nun doch noch nachholen - und schon hat das Buchpodcastprojekt seine tägliche gute Lese-Tat erfüllt. :)

Shenmi
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Shenmi » Do 2. Apr 2020, 19:22

Offen gesagt, würde ich aber auf einen Sale warten.
Der Abschluss ist gut, aber auch nichts was man noch Jahre danach im Gedächtnis hat.

Der Outsider gefällt mir aber bisher.
Liest sich komplett von selbst und nach 250 Seiten habe ich manchmal das Gefühl, einen John Grisham zu lesen.
Nur mit weniger US Jura Chichi. Bei Grisham müsste ich auch mal wieder schauen. Der letzte Roman ist schon etwas her und den habe ich enttäuscht abgebrochen. Davor habe ich immer große Stücke auf auf ihn gehalten. Obwohl mir seltsamerweise ein Roman von ihm am meisten im Gedächtnis blieb, wo es um einen Football Coach ging, der nach Italien auswandert. So richtig kann ich mich leider auch nicht mehr erinnern.


edit:
Diesen Monat habe ich es aber wirklich mit der Wind Thematik.
Aktuell lese ich gerade "Der Name des Windes" von Patrick Rotfuss. Es ist der erste Teil der Königsmörder Trilogie.
Da sie gerade im Angebot war und ich überall nur Gutes gelesen hatte, habe ich mal zugeschlagen und gleich alle Teile gekauft.
Bisher liest es sich sehr schön Fantasy-haft und geheimnisvoll.

Ironic Maiden
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Ironic Maiden » Di 14. Apr 2020, 16:26

Ich lese gerade "Wölfe"/ "Wolf Hall" von Hilary Mantel, den ersten Band ihrer Trilogie über Thomas Cromwell, den Berater von Henry VIII. Der Roman wurde ja überall hoch gelobt und mir gefällt er auch sehr gut, auch wenn es definitiv keine leichte Lektüre ist. Ich bin ganz froh, im Moment viel Zeit zu haben, denn für eben mal zwanzig Seiten vor dem Schlafen lesen ist dieses Buch wirklich nicht geeignet.
Ich finde es faszinierend, dass der Text insgesamt sehr kalt und distanziert gegenüber dem Protagonisten ist, es aber trotzdem schafft, dass man emotional involviert ist. So wird der plötzliche Tod von Cromwells Frau und Töchtern - vermutlich durch die Cholera oder sowas - sehr sachlich und neutral geschildert, trotzdem hat es mich schon irgendwie mitgenommen, dass dieser Mann innerhalb kürzester Zeit seine gesamte Familie verliert und das in dieser Zeit weder ungewöhlich noch besonders dramatisch ist. (Ich sehe das nicht als Spoiler, das ist wirklich kein Buch, das von seinen überraschenden Wendungen lebt.)

Ich habe noch etwa 350 Seiten vor mir und will die auch möglichst zügig weglesen, da heute das neue Buch von Grady Hendrix "The Southern Book Club's Guide to Slaying Vampires" angekommen ist, und ich mich so darauf freue. Das wird, was das literarische Niveau angeht, allerdings ein ziemlicher Abstieg...

Ironic Maiden
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Ironic Maiden » So 19. Apr 2020, 15:34

Ich habe heute zum ersten Mal seit längerer Zeit ein komplettes Buch am Stück durchgelesen und zwar The Southern Book Club's Guide to Slaying Vampires von Grady Hendrix und ich bin sehr begeistert.

Der Roman spielt Mitte der 90er in einem Vorort von Charleston in South Carolina. Patricia, Hausfrau und Mutter von zwei Kindern im Teenageralter, wird aus ihrem Buchclub geworfen, als herauskommt, dass sie die literarischen Klassiker auf der vorgegebenen Leseliste nicht gelesen hat. Zum Glück findet sie vier andere Frauen aus der Nachbarschaft, die sich letztendlich eingestehen, dass sie statt "Jude the Oscure" lieber "Helter Skelter" und andere True Crime-Romane lesen wollen, und sie gründen ihren eigenen Buchclub. Eines Tages überrascht Patricia ihre ältliche Nachbarin, wie sie hinter den Mülltonnen einen toten Waschbären frisst und wird von ihr angegriffen. Weitere seltsame Vorfälle häufen sich, und sie scheinen alle mit einem neuen Nachbarn zu tun zu haben, der sich überraschend schnell mit Patricias Ehemann und weiteren wichtigen Männern aus der Gegend anfreundet.

Das klingt nun alles recht vorhersehbar und ich hatte mich auf ein spannendes, fröhliches Mashup aus "Fright Night" und dem typischen "frustrierte Hausfrau wächst über sich hinaus"-Klischee gefreut. Teilweise habe ich das auch bekommen, aber dieser Roman ist thematisch noch wesentlich tiefgründiger und interessanter.
Es geht um Sexismus, Rassismus, die wahnwitzige Idee vom "War on Drugs", die Blindheit der Mittelschicht für ihre eigenen Privilegien und viel mehr. Grady Hendrix ist ein Autor, der keine Probleme mit Splatter und expliziter (auch sexueller) Gewalt hat und das Buch wird teilweise sehr finster. Ich fand dies aber nie geschmacklos oder platt. Die Figuren waren (bis auf einige Randcharaktere) überwiegend sehr überzeugend und wenig klischeehaft. Insgesamt einer der besten Horror-Romane, die ich seit Jahren gelesen habe.

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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Shenmi » Fr 1. Mai 2020, 10:27

Ich lese gerade "Wilde Schwäne" von der chinesischen Autorin Jung Chang.
Das Buch schildert die Geschichte der Frauen ihrer Familie über drei Generationen, von der Kaiserzeit, über den Bürgerkrieg bis in die Moderne. Es ist sehr bedrückend zu lesen wie machtlos der einzelne Mensch ist, wenn er sich in immer neuen politischen Systemen zurechtfinden muss, die ihre Agenden rücksichtslos durchsetzen. Ein ganz tolles Buch!

Dann habe ich mir noch Astrid Korten's "Poppy" gekauft, welches sexuellen Missbrauch thematisiert, und zwar aus der Sicht eines Kindes.
Beim ersten Anlauf musste ich es weglegen, dass ging mir zu nahe. Aber ich werde es sicher nochmal probieren, denn solche Werke sind wichtig.

Ironic Maiden
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Ironic Maiden » So 3. Mai 2020, 14:48

Ich lese gerade Hell Housevon Richard Matheson als Teil meiner Nebenquest, mal Spukhaus-Klassiker zu lesen. Ich bin jetzt etwa bei der Hälfte und es ist eine sehr seltsame Erfahrung. Der Plot ist dermaßen klischeehaft (vier Parapsychologen bzw. Spiritisten untersuchen ein Spukhaus mit einer düsteren Vorgeschichte), dass ich mich konstant frage, ob ich das Buch nicht eventuell schonmal gelesen habe. Ich würde das auch nicht ausschließen, es könnte eines dieser ramschigen Dinger sein, die ich als Teenager bei meiner Arbeit in der Bücherei nebenher gelesen habe. Andererseits könnte ich es aber auch mit den vielen, vielen Büchern und Filmen, die sich später dieses Plots (und dem von "The Haunting of Hill House") bedient haben. Keine Ahnung. Eigentlich gefällt es mir ganz gut. Es ist so ein bischen ein dümmlicher Bruder zu "The Haunting of Hill House".
Dennoch ist es eine einigermaßen amüsante Lektüre. Leider zeigt es eines der Probleme auf, das ich oft mit Büchern aus der jüngeren Vergangenheit habe. "Hell House" ist von 1971 und man merkt das der Beschreibung und Darstellung der weiblichen Figuren stark an. Die gesamte Beziehungsdynamik des einen Ehepaares ist dermaßen entsetzlich, dass es mich regelmäßig schüttelt. Das hilflose Frauchen wird bevormundet, stellt natürlich alle Interessen hinter denen ihres Gatten zurück, wird behandelt wie ein Kind, ist zu dumm um seine Arbeit zu verstehen usw. Und das wird auch nicht hinterfragt, sondern ist völlig normal. Als Fan von Literatur aus dem 19. Jahrhundert habe ich keine Probleme damit, Romane zu lesen, die ein rückständiges Frauenbild haben, das gehört halt dazu und ist teilweise auch ganz witzig. Aber bei Büchern, die so zwischen dem zweiten Weltkrieg und den 80ern entstanden sind, die also schon irgendwie in der heutigen Zeit spielen oder einfach nicht ganz so weit weg sind, schüttelt es mich, wenn ich sowas lese.

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Oliver Naujoks
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Oliver Naujoks » Mo 4. Mai 2020, 19:35

Ironic Maiden hat geschrieben:
So 3. Mai 2020, 14:48
hinterfragt, sondern ist völlig normal. Als Fan von Literatur aus dem 19. Jahrhundert habe ich keine Probleme damit, Romane zu lesen, die ein rückständiges Frauenbild haben, das gehört halt dazu und ist teilweise auch ganz witzig. Aber bei Büchern, die so zwischen dem zweiten Weltkrieg und den 80ern entstanden sind, die also schon irgendwie in der heutigen Zeit spielen oder einfach nicht ganz so weit weg sind, schüttelt es mich, wenn ich sowas lese.
Bis in die 1960er mussten Ehefrauen die Erlaubnis von ihrem Mann haben, dass sie Arbeitsverträge unterschreiben durften. Auch aus den 1960ern stammt eine BGH-Entscheidung, dass es eine eheliche Pflicht zum Sex gibt - und eine Frau den auch nicht einfach so über sich ergehen lassen darf, sondern sich schon etwas "anstrengen" muss. Bis Mitte der 1970er war Homosexualität grundsätzlich strafbar.

Was ich damit sagen will? Diese Zeit ist auch schon verdammt weit weg von uns, deshalb unterscheide ich nicht groß, ob ich einen Roman von 1862 oder 1962 lese. Dann kann es mir nicht passieren, dass es mich da graust.

Interesse hätte ich an Deiner Spukhaus-Liste. Ich liebe Spuk- und Spukhausgeschichten grundsätzlich und über alles..
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Liest: "The Reminiscences of Solar Pons", August Derleth // "Waldröschen, oder..", Karl May
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Børge » Do 7. Mai 2020, 08:20

Ich habe in den letzten Wochen wieder einiges gelesen.

Heinz Helle - eigentlich müssten wir tanzen
Ein relativ kurzer Roman über 5 Männer die, nach einem Wochenende in den Bergen, zurück in die Ziviliation feststellen müssen, das alles zerstört ist. Unfassbar trockene und wortkarg beschrieben Endzeit, dafür aber umso eindringlicher. Wer genaue Erklärungen sucht, wird hier nicht fündig.

"Der lauwarme, halbverweste Vogel, schmeckte lauwarm und halbverwest."


Christian Kracht - Faserland und Die Toten
Ich habe tatsächlich "die Toten" Krachts letzten Roman noch nicht gelesen gehabt (keine Ahnung warum). 1930 der Schweitzer Regisseur Emil Nägel soll für die UFA einen Horrorfilm in Japan drehen. Dabei begegnet er verschiedenen Historischen Personen des Films. Die Mischung aus Realität und Fiktion gleiten dabei schon mal ins surreale ab. Hat mir sehr gut gefallen auch wenn es nicht seit stärkstes Buch ist.

Und weil ich danach noch mehr lust hatte auf Kracht seinen Schreibstil, habe ich "Faserland" mal wieder gelesen. Kurz und knapp. Ein unsystematischer Ich-Erzähler reist innerhalb einer Woche von Nord nach Süd durch Deutschland, es wird viel getrunken und wir lernen etwas über Luxus Marken. Teilweise lustig, Hoffnungslos oder halt einfach nur sie Text gewordene Identitätskrise.


Walter Moers - Der Bücherdrache
Angefangen und nach ca 1/3 wieder bei Seite gelegt. Irgendwie tue ich mich schwer mit seinen letzten Büchern. Und gerade in diesem Fall kann ich nicht mal den Finger darauf legen, warum genau. Werde es wohl später noch mal versuchen. Schade eigentlich, da Walter Moers lange einer meiner Lieblingsautoren war.

Heute wird Tom Hillenbrands neuer Roman Qubeangefangen.

Ironic Maiden
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Ironic Maiden » Fr 8. Mai 2020, 13:20

Oliver Naujoks hat geschrieben:
Mo 4. Mai 2020, 19:35

Bis in die 1960er mussten Ehefrauen die Erlaubnis von ihrem Mann haben, dass sie Arbeitsverträge unterschreiben durften. Auch aus den 1960ern stammt eine BGH-Entscheidung, dass es eine eheliche Pflicht zum Sex gibt - und eine Frau den auch nicht einfach so über sich ergehen lassen darf, sondern sich schon etwas "anstrengen" muss. Bis Mitte der 1970er war Homosexualität grundsätzlich strafbar.

Was ich damit sagen will? Diese Zeit ist auch schon verdammt weit weg von uns, deshalb unterscheide ich nicht groß, ob ich einen Roman von 1862 oder 1962 lese. Dann kann es mir nicht passieren, dass es mich da graust.
Das ist mir schon bewusst. (Ich schockiere meine Schüler*innen immer gerne damit, dass Vergewaltigung in der Ehe erst seit 1997 strafbar ist, also viele ihrer Eltern noch unter dieser Voraussetzung geheiratet haben...) Aber in älteren Romanen ist das eben eingebettet in eine generell fremde Welt. Da tragen die Leute Reifröcke, fahren mit Droschken und schicken eventuell mal ein Telegramm, wenn es schnell gehen soll. Bei neueren Texten wirkt alles erstmal so trügerisch normal, bis mir dann plötzlich auffällt, dass Menschen wie ich "damals" nicht die gleichen Rechte haben wie Männer.
Oliver Naujoks hat geschrieben:
Mo 4. Mai 2020, 19:35
Interesse hätte ich an Deiner Spukhaus-Liste. Ich liebe Spuk- und Spukhausgeschichten grundsätzlich und über alles..
An älteren Spukhausromanen kann man natürlich die Klassiker "The Haunting of Hill House" von Shirley Jackson und "The Turn of the Screw"/ "Die Drehung der Schraube" von Henry James erwähnen. An sowas wie die richtigen Gothic Novels wie "The Castle of Ottranto" habe ich mich noch nicht herangewagt, weil die für den modernen Lesegeschmack nicht mehr wirklich zugänglich sind.
"The Shining" kennt vermutlich jeder, aber vor kurzem habe ich noch "The Elementals" von Michael McDowell von 1981 gelesen, das ist aber wohl nicht auf Deutsch erschienen, hat mir aber sehr gut gefallen.

Empfehlenswerte neuere Spukhausromane sind mMn: "Horrorstör" von Grady Hendrix, das spielt in einer verfluchten Ikea-Filiale. "Kill Creek" von Scott Thomas ist nicht sehr originell, aber war handwerklich wirklich gut und hat mir sehr viel Spaß gemacht. "The Little Stranger"/ "Der Besucher" von Sarah Waters kann man als Spukhausroman oder als Thriller lesen. Da fand ich das Setting und die historischen Hintergründe (den finaziellen und sozialen Abstieg der britischen Oberschicht nach dem zweiten Weltkrieg) besonders faszinierend und der Roman war sehr unterhaltsam, wenn auch ein bischen zu lang. "The Silent Companions" von Laura Purcell ist ziemlich gruselig und recht gut. Und Susan Hill hat einige Spukhausromane geschrieben, z.B. die Vorlage zu "The Woman in Black". Ich habe mal "The Small Hand"/ "Die kleine Hand" gelesen und für gut befunden.

Auf meiner "noch zu lesen"-Liste stehen für die nächste Zeit "The Secret of Crickley Hall", da habe ich vor Jahren mal die Verfilmung gesehen, und vielleicht slumme ich mal etwas und schau mir den Amityville-Roman an. Hast du noch Empfehlungen?

TheSuperUlf
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von TheSuperUlf » Fr 8. Mai 2020, 19:53

"The Elementels" von McDowell ist tatsächlich letztes Jahr im Festa Verlag erschienen. Bekommt man aber nur über den Verlag, dafür aber im schönen Hardcover. Zum Thema Spukhäuser würde ich noch "Der Fluch von Carrow House" von Darcy Coates und "Im Spukhaus" von Jonathan Janz empfehlen. Und ein ganz besonderer Tipp zum Thema Spukhaus: "Widows Point" von Richard Chizmar, ist letztes Jahr im Buchheimverlag erschienen, limitiert, signiert und hat eine ganz eigene Erzähltechnik. Er erzählt alles nur durch Film und Audioaufnahmen, wirklich empfehlenswert, mMn ein Geheimtipp!

Ich lese grade "December Park" von Ronald Malfi, ein unaufgeregter Coming of Age Roman, der seine Spannung dezent setzt und wirklich Pageturner Manier hat. Viel gespür für Figuren, gut ausgereifte Geschichte, schön ruhig erzählt, so muss Coming of Age sein!

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