Was lest ihr gerade?

Gepflegte Diskussionen über (gute) Bücher und alles, was damit zu tun hat.
Shenmi
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Shenmi » Mi 12. Aug 2020, 05:27

Ich lese gerade John Grisham's "Die Wächter" und bin ganz angetan, weil es endlich mal wieder ein Buch von ihm ist, an dem ich wieder merke, wofür ich ihn früher so mochte.
Die letzten Romane waren alle nicht mein Fall und ich hatte ihn geistig schon fast abgehakt. Weil die Kritiken aber alle recht positiv waren, habe ich sogar mal wieder 15 Euro ausgegeben, was ich eher selten tue. Und es hat sich gelohnt.
Im Buch geht es um eine Organisation, die unschuldig verurteilte Menschen vertritt, die teils seit Jahren hinter Gittern sitzen oder sogar zum Tode verurteilt sind.
Grisham übt dabei auch wieder jede Menge Kritik am Rechtssystem und dem Strafvollzug in den USA und als Leserin erfahre ich nebenher wirklich erstaunliche Fakten.
Bisher finde ich das Buch wirklich gelungen, mal schauen ob sich das Niveau hält.
Grisham hat so ein Talent mich wirklich mitzunehmen, oftmals ohne das Bahnbrechendes passiert. Genau deshalb mag ich ihn auch so gern.

@Insanity :
"Evil" ist der einzige Roman der mich beinahe in die Knie gezwungen hätte. Vor Kurzem hatte ich nochmal versucht ihn zu lesen, bin aber nicht über die ersten Seiten hinaus gekommen.
Ich musste anfangs schon fast weinen, weil alles noch so friedlich ist, ich aber eben genau weiß was passieren wird.
Mit den Empfehlungen ist es immer so eine Sache. Einerseits hat Jochen recht, aber manchmal denke ich, man sollte viel mehr Leuten dieses Buch empfehlen. Weil es auf seine Art sehr wichtig ist und dafür sensibilisieren kann, was vielleicht in unserer Nachbarschaft passiert. Nicht wegsehen ist wichtig und letztendlich habe ich mir "Evil" genau deshalb auch bis zum Ende angetan.
Wahrer Fall hin oder her, dass muss ein Autor auch erstmal schaffen.
Der Fall wurde übrigens auch verfilmt, sogar mehrfach. Die Filme kann man sich aber sparen, gegen das Buch wirken sie eher harmlos.

Ironic Maiden
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Ironic Maiden » Mi 12. Aug 2020, 19:48

Ich muss mehr mögliche Schullektüren lesen und war einigermaßen erstaunt als ich gesehen habe, dass es "Mr Penumbra's 24 Hour Bookstore" von Robin Sloan als annotierte Schulausgabe gibt. Ich hatte das als irgendsoein Fantasy-Ding abgespeichert, das Leute lesen, die sonst wenig Fantasy lesen.
Aber weil es so ein untypisches Ding für die Schule ist, dachte ich, dass ich mal reinschauen sollte.

Es geht um einen jungen Mann, der seinen Job in einem hippen Start-Up in San Francisco verliert und als Aushilfe in einem seltsamen Antiquariat in der Nachtschicht (ja, es hat 24 Stunden auf) anfängt. Dann geht es um einen Geheimbund/Kult, in Büchern versteckte Codes und darum, wie cool Google ist.

Der Anfang hat mir recht gut gefallen. Aber jetzt nach ungefähr der Hälfte fängt es an sich zu ziehen und die Charaktere sind eher nervig. Zudem werden etliche Klischees reproduziert, insbesondere das von mir besonders gehasste "Manic Pixie Dream Girl". Außerdem irritiert es mich, wie unreflektiert und unkritisch große Unternehmen wie Google dargestellt werden. Immer wieder gibt es seitenlange Darstellungen davon, was für coole Typen bei Google arbeiten, wie wahnsinnig toll ihre Unternehmenskultur und -führung sind und was für erstaunliche Sachen sie machen können. Das mag ja partiell stimmen, aber teilweise klingt es eher so, als habe Sloan das Buch als Bewerbungsessay für Google geschrieben. Vor allem ist das auch nichts, was ich in einer Schullektüre so stehen haben möchte.

Ich werde das Buch wohl noch fertiglesen, aber ich bin mir sehr unsicher, ob ich es im Unterricht verwenden werde. So eine Entscheidung beruht normalerweise zwar weniger darauf, ob mir persönlich ein Buch gefällt, sondern eher darauf, wieviel man mit dem Buch im Schulkontext anfangen kann, aber ich sehe hier momentan weder ein gutes Buch noch viele Lernchancen.

Ironic Maiden
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Ironic Maiden » Do 13. Aug 2020, 12:54

Nachdem ich Mr Penumbra's 24 Hour Bookstore jetzt durchhabe, muss ich meine Meinung aus dem letzten Post revidieren: Dies ist ein schlechtes und dummes Buch und kein Mensch sollte es lesen!

Alles folgende sind ziemliche SPOILER, aber ich möchte noch kurz erklären, was dieses Buch so miserabel macht:

Erstens ist die Hauptperson eine Verkörperung von Entitlement, ohne dass der Autor das auch nur einen Moment raffen würde. Seine Hauptleistung in der Handlung besteht darin, Leute zu fragen, die sich mit etwas auskennen. Er selbst kann nichts. Darum ist es prima, dass jeder seiner Freunde eine besondere Fähigkeit hat (Programmieren, bei Google arbeiten, Requisiten herstellen, reich sein) und ihm diese Fähigkeit natürlich gerne zur Verfügung stellt. Immer wenn sich ein Problem auftut, erzählt der "Held" seinen Freunden davon, und dann sagt einer "klar, das Problem kann ich für dich lösen." Den Ruhm heimst am Ende der Protagonist ein, obwohl er selber nichts geleistet hat. Hätte man diese Figur einfach weggelassen, hätte sich an der Handlung fast nichts geändert. Trotzdem findet der Autor ihn anscheinend super.
In diesem Kontext passt es unheimlich gut, dass der Protagonist am Ende eine Consulting-Firma gründet, denn mit der Arbeit anderer Geld zu verdienen und dabei unbegründet kompetent zu wirken, ist die logische Fortsetzung seines Verhaltens in der vorherigen Handlung. (Bestimmt gibt es auch nette Consultants, aber hier passt das Klischee halt voll...)

Zweitens sind die Nebencharaktere furchtbar. Keiner hat auch nur den Hauch einer Persönlichkeit außer der nützlichen Fähigkeit für den Plot. Nebenbei werden auch noch peinliche Klischees aufgefahren: Der beste Freund war früher der Spielleiter in der Rollenspielrunde des "Helden" und natürlich sprechen sie sich teilweise immer noch mit ihren Charakternamen an (woher der Spielleiter einen Charakternamen hat, wird nicht erklärt...). Er ist durch eine Firma reich geworden, die die Brustphysik für Spiele produziert (hach, wie lustig, Titten!) und Brüste sind eigentlich auch sein einziges Interesse. Unter anderem belästigt er gerne weibliche Figuren damit, was als exzentrisch-witzig, nicht als creepy dargestellt wird.
Die superkluge und ehrgeizige Programmiererin fängt natürlich auch sofort was mit dem "Helden" an, obwohl er keinerlei interessante Eigenschaften hat.
Ich habe wirklich seit "Ready Player One" kein Buch mehr gelesen, dass so eine platte Wunscherfüllungsfantasie eines männlichen Nerds war (und Nerd meine ich jetzt gar nicht abwertend). Aber "Ready Player One" ist wenigstens noch einigermaßen spannend und macht beim Miträtseln auch Spaß. Dieses Buch ist einfach dumm, denn:

Drittens wird von mir als Leser offensichtlich erwartet zu glauben, dass eine fünfhundert Jahre alte Geheimgesellschaft nicht auf die Idee gekommen ist, nach ihrem gestohlenen Hauptartefakt in der weltweiten Museumsdatenbank, an die offensichtlich jedes Museum der Welt angeschlossen ist, zu suchen. Ernsthaft? Außerdem ist ihr Hauptproblem, dass sie einfach keine Computer benutzen wollen und einfach nur darauf gewartet haben, dass unser "Held" auftaucht und ihnen sagt, dass sie das tun sollten. Und Zack, Rätsel gelöst!

Über die peinliche Anbiederei an Google habe ich ja oben schon geschrieben, das wird zum Ende nur noch schlimmer.

Ich könnte diesen Rant durchaus noch länger machen, aber das ist mir meine Zeit dann doch nicht wert. In a nutshell: "Mr Penumbra's..." ist einfach Schrott.

Insanity
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Insanity » So 16. Aug 2020, 19:00

Endlich, endlich habe ich es getan und mir „Die Große Stille“-Reihe heruntergeladen. Band 1 „Zerrissene Erde“ fängt schon mal mit herrlich unaufdringlichem World Building an und ist kreativ geschrieben. Ich stehe aber noch ganz am Anfang - Kapitel 5 oder so -, wollte den Podcastern aber mal schnell Danke sagen für den Tipp. :)

Shenmi
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Shenmi » Fr 21. Aug 2020, 15:45

Ich habe gerade Trembleys Haus am Ende der Welt gelesen und es war einer der schlechtesten Romane seit Langem.
Anfangs war ich noch angetan, die Charakterisierung der achtjährigen Wenling fand ich überaus gelungen.
Danach wurde es aber wirr, der Autor verliert sich in etlichen Rückblenden, die irgendwann störend sind.
Und auch die Hauptstory kommt nie zum Punkt, noch wird sie aufgelöst
Ich mag offene Enden eigentlich sehr gern, aber dann muss es auch etwas zu interpretieren geben und mich interessieren. Beides war nicht der Fall. Im Nachhinein kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren das hier eine Kurzgeschichte von maximal 100 Seiten, auf 228 aufgeblasen wurde. Und dann auch noch mit den falschen Elementen.

Aktuell lese ich "Die Geisha" von Arthur Golden.
Die stand schon lange auf meiner Liste und jetzt habe ich im Sale zugeschlagen.
Bisher gefällt es mir wirklich gut, auch wenn ich ein paar Seiten brauchte, um mich mit Goldens Stil zu arrangieren.
Der wirkt bemüht geschliffen, wenn auch keinesfalls hochtrabend.
Es fühlt sich einfach etwas unrund an, was man aber im Laufe der Geschichte vergisst.

Ironic Maiden
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Ironic Maiden » Fr 21. Aug 2020, 18:54

Shenmi hat geschrieben:
Fr 21. Aug 2020, 15:45
Ich habe gerade Trembleys Haus am Ende der Welt gelesen und es war einer der schlechtesten Romane seit Langem.
Anfangs war ich noch angetan, die Charakterisierung der achtjährigen Wenling fand ich überaus gelungen.
Danach wurde es aber wirr, der Autor verliert sich in etlichen Rückblenden, die irgendwann störend sind.
Und auch die Hauptstory kommt nie zum Punkt, noch wird sie aufgelöst
Ich mag offene Enden eigentlich sehr gern, aber dann muss es auch etwas zu interpretieren geben und mich interessieren. Beides war nicht der Fall. Im Nachhinein kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren das hier eine Kurzgeschichte von maximal 100 Seiten, auf 228 aufgeblasen wurde. Und dann auch noch mit den falschen Elementen.
Mir ging es mit dem Buch teilweise ähnlich, auch wenn es mir anscheinend besser gefallen hat als dir. Ich mochte es, dass Wens Eltern ein homosexuelles Paar sind, da das den Plot für mich weniger vorhersagbar gemacht hat, als wenn es so eine Mutter-Vater-Kind-Konstellation gewesen wäre, aber ich finde auch, dass der Plot zu sehr gestreckt wird. Das Ende mochte ich gar nicht. Das war mir zu finster und nihilistisch.

Paul Tremblays "A Head Full of Ghosts" ist allerdings großartig, dem sollte man auf alle Fälle eine Chance geben. (Witzigerweise habe ich mir heute erst Tremblays Kurzgeschichtenband "Growing Things" bestellt, mal sehen wie die so sind.)

Shenmi
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Shenmi » Mo 24. Aug 2020, 22:16

Ironic Maiden hat geschrieben:
Fr 21. Aug 2020, 18:54

Ich habe gerade Trembleys Haus am Ende der Welt gelesen Ich mochte es, dass Wens Eltern ein homosexuelles Paar sind, da das den Plot für mich weniger vorhersagbar gemacht hat, als wenn es so eine Mutter-Vater-Kind-Konstellation gewesen wäre, aber ich finde auch, dass der Plot zu sehr gestreckt wird. Das Ende mochte ich gar nicht. Das war mir zu finster und nihilistisch.
Als frische Idee fand ich ein Homo Paar ebenfalls super, auch wenn ich es natürlich noch mehr gefeiert hätte, wären es zwei Frauen gewesen. Trotzdem klasse das Trembely sich das getraut hat.
Das muss man ja leider heute immer noch sagen, denn es gibt genug Menschen, die sich davon belästigt oder abgestoßen fühlen.
Gut gefallen hat mir, dass der Autor Homophobie dann später auch direkt thematisiert. Da passen ehrlicherweise zwei Männer wesentlich besser, ich kenne solche Geschichten aus dem Freundeskreis. Ganz schlimm!
Bei uns Frauen äußert sich so etwas ja meist "nur" in sexistischen Sprüchen, Anzüglichkeiten oder widerlichen Angeboten.
Das ignoriert man dann irgendwann und es nervt eher, als das es verletzt.
Die Männer sind leider eher der Gewalt ausgesetzt, wie im Buch eben auch.
Ich fand den dort geschilderten Vorfall einigermaßen realistisch und für die Konstruktion des Plots okay.
Aber das Buch wirkte so... Wenn ich es in einem Wort beschreiben müsste, würde ich "umständlich" wählen.
Der Autor verlässt immer wieder den roten Faden und rollt alles Mögliche auf und das macht die Geschichte - die voller guter, spannender und schlüssiger Elemente steckt - um einiges schlechter. Zum Schluss hat mich auch der Wechsel der Erzählweise vollkommen irritiert. Obwohl die Idee gut war, aber in Summe waren die vielen Fails einfach too much.

Eigentlich wollte ich das Buch mögen, es hat mich an den Film "It comes at night" erinnert, den ich super fand.
Der ist auch total kryptisch und eine Art Kammerspiel, mit jeder Menge Spielraum für Interpretation. Und offenem Ende, weil man nachher trotzdem nicht weiß, ob alles real war. Da gab es eine klitzekleine Szene, mit einer Andeutung, über die wir eine ganze Woche diskutiert haben. Ich liebe so etwas normalweise.
Paul Tremblays "A Head Full of Ghosts" ist allerdings großartig, dem sollte man auf alle Fälle eine Chance geben. (
Ich habe eine Amazon Rezension gelesen, wo jemand das Buch auch erwähnte. Er fand es auch besser, kritisierte aber, der Autor hätte mit "Haus am Ende der Welt" dasselbe Buch einfach nochmal geschrieben.
Mal gucken, vielleicht in einem Sale.

Ironic Maiden
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Ironic Maiden » Di 8. Sep 2020, 14:31

Ich lese im Moment zwischendurch immer mal wieder Horror-Kurzgeschichten, um vielleicht ein paar neue Autor*innen kennenzulernen, aber bisher war ich noch nicht so erfolgreich.
"The Eight People Who Murdered Me (Excerpt from Lucy Westenra’s Diary)", das dieses Jahr einen Stoker-Award gewonnen hat, ist meiner Meinung nach einfach schlecht. Als großer Fan von "Dracula" regt es mich auf, dass die Autorin offensichtlich den Roman nicht verstanden hat, (dass sie ihn überhaupt gelesen hat ist meiner Meinung nach fraglich, sie könnte sich nur auf die Coppola-Verfilmung beziehen...) und als Feministin ärgert mich die platte Botschaft. (Wer sich selbst ein Bild machen will, kann die Geschichte übrigens hier lesen:
http://www.nightmare-magazine.com/ficti ... ras-diary/

Jetzt stöbere ich gerade in der Anthology "Fearful Symmetries", die auch Geschichten aus anderen Genres enthält, habe aber erst zwei nette Storys gefunden, nämlich "Will the Real Psycho in This Story Please Stand Up" von Pat Cadigan, über einen Abschlussball, der ziemlich daneben geht, und "Power" von Michael Marshall Smith, über einen Poolreinigungsroboter. Aber dass ich Marshall Smith mag, weiß ich schon seit 1996, das hat mir nicht weitergeholfen.

Falls irgendjemandem eine gute Horroranthologie einfällt, nur her damit...

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derFuchsi
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von derFuchsi » Di 8. Sep 2020, 14:51

Mir wurde bei Amazon Exodus 2727 - Die letzte Arche vorgeschlagen von einem gewissen Thariot.
Das Ganze ist eine Sci-Fi Geschichte um ein Siedlerschiff voller tiefgefrorener Menschen und Embryos das sich auf einer knapp hundertjährigen Reise befindet. Aber merkwürdige Vorkommnisse lassen vermuten dass irgendwas nicht stimmt und das Schiff älter zu sein scheint als es sollte...
Die Leseprobe war spannend genug dass ich das Ding spontan gekauft habe und danach habe ich es quasi verschlungen. Wollte unbedingt des Rätsels Lösung wissen. Also ich fands sehr spannend, las sich runter wie nix.
Wer Spoiler nicht mag sollte sich übrigens besser garnicht über den gerade erschienenen Nachfolger informieren.

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Sebastian Solidwork
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Re: Was lest ihr gerade?

Beitrag von Sebastian Solidwork » Di 8. Sep 2020, 15:23

derFuchsi hat geschrieben:
Di 8. Sep 2020, 14:51
Mir wurde bei Amazon Exodus 2727 - Die letzte Arche vorgeschlagen von einem gewissen Thariot.
Das Ganze ist eine Sci-Fi Geschichte um ein Siedlerschiff voller tiefgefrorener Menschen und Embryos das sich auf einer knapp hundertjährigen Reise befindet. Aber merkwürdige Vorkommnisse lassen vermuten dass irgendwas nicht stimmt und das Schiff älter zu sein scheint als es sollte...
Die Leseprobe war spannend genug dass ich das Ding spontan gekauft habe und danach habe ich es quasi verschlungen. Wollte unbedingt des Rätsels Lösung wissen. Also ich fands sehr spannend, las sich runter wie nix.
Wer Spoiler nicht mag sollte sich übrigens besser garnicht über den gerade erschienenen Nachfolger informieren.
Das habe ich auch vor kurzem gelesen.
Die Auflösung am Ende finde ich im Großen interessant-gelungen, aber ein paar Details haben mich gestört.
Insgesamt baut Thariot das spannend auf.

Ich bin gespannt, was er im Nachfolger erzählt.

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