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Gepflegte Diskussionen über (gute) Bücher und alles, was damit zu tun hat.
MacTob
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Beitrag von MacTob » Mo 13. Apr 2020, 07:13

Wie wäre es denn mit Krieg der Welten von H. G. Wells. Das Buch, welches aus dem Jahre 1898 stammt, ist eines der ersten Sciencefictionromane.
Soviel ich weiß gibt es seit kurzem auch eine gleichnamige TV-Serie von Fox.
1938 strahlte der Radiosender CBS eine angepasste Version als Hörspiel aus. Worauf es bei mehreren Zuhörern zur Panik kam, da diese es für die Realität gehalten haben.
Der Autor hat auch viele andere interessante Werke geschrieben, wie z.B. Die Zeitmaschine, welches ebenfalls ein Klassiker ist.

Wenn ihr mal wieder etwas kürzeres sucht: Fuchs 8.
Ein Buch, welches von einem Fuchs geschrieben wurde 😉. Deswegen sollte man auch einige Rechtschreibfehler nicht so ernst nehmen. Er hat uns Menschen etwas wichtiges mitzuteilen.

A_Forest
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Beitrag von A_Forest » Mo 13. Apr 2020, 15:04

Everything Matters - Ron Currie Jr.

... mehr gibt es nicht dazu zu sagen. :)

Shenmi
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Beitrag von Shenmi » Do 16. Apr 2020, 16:41

Wenn ihr mal wieder Lust auf Umfang und Fantasy habt, wäre "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss eine Empfehlung.
Das ist ein ganz tolles Buch und ich fand es sogar besser als Locke Lamorra. Wundert mich eigentlich, dass es hier noch keine Erwähnung gefunden hat.

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Sebert
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Beitrag von Sebert » Mi 22. Apr 2020, 09:45

Mich würde Eure Meinung zu der Reihe "The Malazan Book of the Fallen" (Spiel der Götter) von Steven Erikson interessieren.
Haben Jochen und/oder Falko die Reige zumindest mal angefangen?

Mein persönlicher Fantasy-Everest, den ich gerade (wenn auch im x-ten Anlauf) dabei bin zu erklimmen.

Allein schon die Lesereihenfolge ist eine Sache für sich:

https://malazan.fandom.com/wiki/Suggest ... pire_Forum

https://thewertzone.blogspot.com/2017/1 ... order.html

LG

Sebastian

Nimlod
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Beitrag von Nimlod » Mi 22. Apr 2020, 13:37

Da ich das gerade selbst lese (bzw. höre), würde ich "Drachenläufer" bzw. "Kite Runner" von Khaled Hosseini vorschlagen. Sehr ernst, aber auch sehr beeindruckend, wie ich finde. Ist mal was ganz anderes.

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derFuchsi
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Beitrag von derFuchsi » Mo 27. Apr 2020, 13:46

Ich warte eigentlich noch immer auf die Besprechung der Witcher Buchreihe. Habe gehört dass Jochen da ein großer Fan von ist :D

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Oliver Naujoks
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Beitrag von Oliver Naujoks » Do 30. Apr 2020, 13:30

Habe gerade den letzten Podcast gehört, wo Ihr gleich zwei Bücher ankündigt. Ich finde, da lasst Ihr eine Gelegenheit liegen!

Als Ihr Redshirts von John Skalzi angekündigt habt, war ich eigentlich fest davon ausgegangen, dass Ihr dann parallel dazu auch "Willful Child" von Steven Erikson lest, noch eine Star Trek-Parodie eines großen Phantastik-Autors, die damals fast/recht zeitgleich im Abstand von nur zwei Jahren erschienen war. Stattdessen kündigt Ihr dann den neuen King an. ;-)
---
Liest: "Classic American Crime Fiction of the 1920s", Leslie S. Klinger // "Joseph Balsamo", Alexandre Dumas
Spielt: Sherlock Holmes: The Mystery of the Mummy, Mass Effect, Nancy Drew # 33, Unavowed, MLB The Show 20, NHL 20

Shenmi
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Beitrag von Shenmi » Fr 1. Mai 2020, 10:41

derFuchsi hat geschrieben:
Mo 27. Apr 2020, 13:46
Ich warte eigentlich noch immer auf die Besprechung der Witcher Buchreihe. Habe gehört dass Jochen da ein großer Fan von ist :D
Leider sind die Bücher nicht gut, ich verstehe den Hype darum überhaupt nicht. Geralt ist ein richtig toller Charakter.
Ich hätte mir nur gewünscht, er wäre Joe Abercrombie eingefallen oder Patrick Rothfuss. Die hätten wahrscheinlich mehr daraus gemacht.

Was Jochen angeht : Sebastian Fitzek wäre prima. Das würde aber erst Spaß machen, wenn man Jochen zwingen würde, mehrere Bücher von ihm zu lesen. Denn ich meine da ein gewisses Muster zu erkennen.
Fitzek ist ein unglaublicher Blender, dem es durchaus gelingt Spannung zu erzeugen. Leider kann er weder Charaktere, noch Twists oder gute Enden. Im Prinzip schreibt er immer wieder dasselbe Buch, in unterschiedlichen Szenarien.
Aber Erfolg hat er, dass muss man ihm lassen. Und den gönne ich ihm natürlich. Ich glaube aber, dies ist ein typischer Fall eines großen Namens, den die Leute automatisch kaufen. Das hat wenig mit Qualität zu tun.

Um mal noch einen Vorschlag zu hinterlassen :
"Poppy" von Astrid Korten. Das hat nur 200 Seiten und schildert Kindesmissbrauch aus Sicht einer Sechsjährigen.
Für mich wäre es ein guter Anlass, mich auch durchzukämpfen.
Das ist nämlich ziemlich harter Tobak.

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derFuchsi
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Beitrag von derFuchsi » Fr 22. Mai 2020, 14:16

Shenmi hat geschrieben:
Fr 1. Mai 2020, 10:41
derFuchsi hat geschrieben:
Mo 27. Apr 2020, 13:46
Ich warte eigentlich noch immer auf die Besprechung der Witcher Buchreihe. Habe gehört dass Jochen da ein großer Fan von ist :D
Leider sind die Bücher nicht gut, ich verstehe den Hype darum überhaupt nicht. Geralt ist ein richtig toller Charakter.
Ich hätte mir nur gewünscht, er wäre Joe Abercrombie eingefallen oder Patrick Rothfuss. Die hätten wahrscheinlich mehr daraus gemacht.
Das hörte ich von Jochen auch schon alleine die Begründung fehlt mir bis heute. Hab die Reihe hintereinander weg gelesen bevor ich Witcher 3 angefangen habe zu spielen und fand es insgesamt ziemlich gut. Ja die ein- oder andere Länge war manchmal drin das stimmt.
Aber das kommt wohl darauf an wo man her kommt bei der Literatur. Ich habe auch viel John Sinclair oder Perry Rhodan gelesen und lese PR immer noch gerne mal. Das ist unter Bücherkennern wohl das Gegenstück wie wenn man einem Weinkenner sagt dass man Lambrusco mag :lol:
Im Ernst bei einer professionell aufbereiteten Kritik am Witcher könnte ich sicher was lernen. Das Dumme ist nur den wollen die beiden vermutlich nicht (nochmal) lesen :D

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Beitrag von Shenmi » So 24. Mai 2020, 07:30

derFuchsi hat geschrieben:
Fr 22. Mai 2020, 14:16

Das hörte ich von Jochen auch schon alleine die Begründung fehlt mir bis heute. Hab die Reihe hintereinander weg gelesen bevor ich Witcher 3 angefangen habe zu spielen und fand es insgesamt ziemlich gut.
Ich habe die Bücher auch alle gelesen, allerdings erst nachdem wir Witcher 3 gespielt haben. Oder sagen wir angespielt, denn leider sind wir nicht die größten Könner am Controller und die Ausdauer fehlt auch.
Die Figur das Geralt hat mich aber schon interessiert, seine Beziehungen zu den beiden Frauen usw. Also habe ich mir die Romane besorgt und fand sie bestenfalls mittelmäßig.
Mir ist eine einzige Szene im Gedächtnis geblieben, und zwar als Geralt in einer Taverne sitzt und dort gegen einen Hexer aus der Katzenschule kämpft.
Das ist großartig inszeniert gewesen und hat genau den Geralt geliefert, von dem ich lesen wollte.
Leider liegt genau hier das Problem, denn der durchaus interessante Geralt stolpert durch eine Welt, mit Charakteren und Konflikten, die ich bestenfalls als oberflächlich bezeichnen würde, die mir aber im Grunde eher infantil erschienen sind.
Die Konflikte der Königshäuser wirkten auf mich unglaublich banal und die gesamte Szenerie unfertig.
Stellenweise störte mich auch dieses bemüht Leichte und Rotzige, was aber nie leicht wirkt. Daraus ergibt sich dann eben der Eindruck, ich würde einen Teppich aus Versatzstücken lesen. Der epische Geralt passt nicht in diese Welt, die nur Kulisse ist und der das Geld für die special effects ausgegangen ist. :)

Stephen King verfällt, in seinen besten Momenten, in diesen launigen Erzählstil und ich kann die "Melodie des Buches" hören.
Oder George R.R. Martin - bevor er sich verzettelt hat - als er eine Welt erschuf, die vor Tiefe, Geschichte und Konflikten nur so strotzt, die teilweise Jahrhunderte alt sind. Das fühlt sich alt an, schwer und man versteht warum die Familien sich seit Generationen hassen.
Die Bösen handeln nachvollziehbar und die Guten tun schreckliche Dinge. Es gibt dort Charaktere von denen ich selbst nach mehrmaligen Lesen der Bücher immer noch nicht weiß, ob ich sie mag. Und Littlefinger ist einer der schlimmsten, besten und charmantesten Bösewichter aller Zeiten, genau wie Tywin Lannister einer der beeindruckendsten ist.
Auch Scott Lynch hat für seinen Locke Lamorra eine Welt erschaffen, die voller Geheimnisse und alten Geschichten ist. Egal wie weit ich in der Geschichte komme, es gibt immer noch eine Legende, einen Geheimbund, eine versteckte Gruppierung, einen alten Recken, der erstaunliche Verbindungen zu Figuren hat, von denen ich das nie erwartet hätte.
Genau diese Tiefe geht Sapkwoski vollkommen ab, er kratzt bestenfalls an der Oberfläche. Und dann kommt halt noch das Problem dazu, dass er nicht der begabteste Erzähler ist.
Alles in allem würde ich die gesamte Hexer Reihe unter "ganz nett" abheften. Es ist sehr seichte und ziellose Unterhaltung, was ja auch in Ordnung ist.
Mir gefällt es leider nicht.

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