Eure Erfahrungen mit eBook-Readern

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cevio
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Eure Erfahrungen mit eBook-Readern

Beitrag von cevio » Di 5. Feb 2019, 12:13

Es wurde bereits im Thread Englische Bücher lesen. Tipps und Hilfe gesucht. angesprochen, würde dies aber gerne noch etwas ausführlicher, hingehend zu einer Kaufsberatung weiterführen wollen.

Wie sind denn Eure Erfahrung mit eBook-Readern generell und stehen sie für euch persönlich in Konkurrenz zum klassischem Buch?
Wie schaut es mit der Lizenz aus, sollte die Plattform meiner Wahl in Zukunft nicht mehr existieren?

Bei mir stehen in meiner viel zu kleinen Behausung so einige Bücher im Regal, liegen auch in Schubladen oder Kisten. Ich mag die Form eines frisch gedruckten Buches, kann dies aber, sofern ich mir kein Lager oder Haus erbaue, nicht in die Ewigkeit so weiterführen. Aussortieren kommt nur für die wenigsten Exemplare infrage.

Abgesehen davon, dass der örtliche Buchhändler bei dem ich meine Bücher bevorzugt erwerbe, mich durch meine Digitalkäufe wohl als Kunden verlieren könnte, bleiben im Grunde nur die beiden Größen im eBook-Geschäft zur Wahl, richtig?

Tolino, Kindle oder doch etwa eine App auf dem Tablet, welches ich aber auch noch nicht besitzen würde, aber ebenso auf meiner Liste der Begierde vermerkt ist und auch weitere Vorteile mit sich bringen würde.

Als eines der Kinder des Amazonas, tendiere ich etwas zum Kindle, aber welche Version sollte es denn sein um auch die Augen nicht zu sehr zu überfordern, sofern es denn überhaupt Probleme mit sich bringt.
Tatsächlich kenne ich niemanden im engeren Bekanntenkreis der/die ein Kindle nutzt um es mal auf die schnelle auszuprobieren, da in meiner Region die Uhren bekanntermaßen noch rückwärts laufen ;-) Tipp: Das Auenland ist es nicht.

Natürlich werde ich mir noch ein paar Testberichte anschauen, einen Forenpost zu erstellen ist doch aber erstmal nie verkehrt :mrgreen:

Gruß

Sankari
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Re: Eure Erfahrungen mit eBook-Readern

Beitrag von Sankari » Di 5. Feb 2019, 13:19

Da ich viel pendle und gerne auch bei Wandertouren was zu lesen dabei habe, habe ich mir vor ein paar Jahren den Tolino Vision 2 gekauft und es eigentlich auch noch nicht wirklich bereut. Ich werde hier mal spontan meine Gedanken zu dem Thema kundtun (ohne Garantie auf Vollständigkeit):
Wie sind denn Eure Erfahrung mit eBook-Readern generell und stehen sie für euch persönlich in Konkurrenz zum klassischem Buch?
Hier mal ein paar spontane Vorteile eines eBook-Readers:
- Brauchen weniger Platz und sind leichter.
- Ich habe sehr trockene Haut und je nach Papier eines Buches werden meine Hände bei langen Lesesessions angegriffen, was bei einem e-Reader wegfällt.
- E-Books kosten teils erheblich weniger als die gedruckte Varianten (vor allem im englischsprachigen Bereich).
- E-Books sind schneller verfügbar.
- Ich habe ein integriertes Wörterbuch.
- Die Schriftgröße und -art lassen sich ändern.

"Klassische" Bücher lese ich schon noch, wenn ich zum Beispiel einen Spontankauf in einer Buchhandlung tätige oder eines geschenkt bekomme. Außerdem sollte man Bücher mit vielen Grafiken und in denen man hin und her Blättern möchte eher als "klassisches" Buch kaufen. Ich hatte z.B. Max Tegmarks "Life 3.0" als eBook und die ganzen Grafiken und Bilder haben sich nicht auf die Bildschirmgröße skaliert, sodass ich immer nur einen Ausschnitt sehen konnte. Da hat "Penguin" Mist gebaut.
Wie schaut es mit der Lizenz aus, sollte die Plattform meiner Wahl in Zukunft nicht mehr existieren?
Für den Tolino werden die Bücher üblicherweise im epub-Format angeboten, häufig mit Adobe-drm. Wie das ganz genau abläuft kann ich auch nicht sagen, aber afaik wird das eBook mit dem Reader verknüpft.
Abgesehen davon, dass der örtliche Buchhändler bei dem ich meine Bücher bevorzugt erwerbe, mich durch meine Digitalkäufe wohl als Kunden verlieren könnte, bleiben im Grunde nur die beiden Größen im eBook-Geschäft zur Wahl, richtig?

Tolino, Kindle oder doch etwa eine App auf dem Tablet, welches ich aber auch noch nicht besitzen würde, aber ebenso auf meiner Liste der Begierde vermerkt ist und auch weitere Vorteile mit sich bringen würde.
Gegen den Kindle habe ich mich entschieden, weil man damit sich eigentlich auf Amazon als Bezugsquelle für die eBooks beschränkt, da die ein eigenes Format verwenden. Beim Tolino kann man bspw. auch das Angebot vieler Bibliotheken nutzen und eBooks leihen. Außerdem kann man damit recht gut pdfs anzeigen, was z.b. häufig bei Fachliteratur an unserer Hochschule als Format verwendet wird. Ich kaufe meine e-Books eigentlich fast immer bei buch7.de, die einem Teil ihrer Gewinne an gemeinnützige Organisationen spenden, ist für mich also eine adäquate Alternative zum örtlichen Buchhändler.
Vorteile von e-Readern gegenüber einem Tablet sind das wesentlich angenehmere Lesen durch die e-Ink und die durch diese Technik bedingte erheblich längere Akkulaufzeit (je nach Lesetempo mehrere Wochen, da nur Strom benötigt wird, wenn man "umblättert").
Als eines der Kinder des Amazonas, tendiere ich etwas zum Kindle, aber welche Version sollte es denn sein um auch die Augen nicht zu sehr zu überfordern, sofern es denn überhaupt Probleme mit sich bringt.
Wie schon gesagt, haben mich die vielen erheblichen Nachteile abgehalten, einen Kindle zu kaufen, wobei man sagen muss, dass die englischen Bücher da meist einen Ticken billiger sind.
Meine Tolino Version kam vor 5 Jahren auf den Markt und hat eine Auflösung von 1024×758 Pixel (213 dpi) und ich finde es sehr angenehm zu lesen. Das neueste Modell hat 1448×1072 Pixel (300 dpi), also noch mal ne Ecke besser.

xenophil
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Re: Eure Erfahrungen mit eBook-Readern

Beitrag von xenophil » Mi 6. Feb 2019, 20:23

Hey,

ich habe seit einigen Jahren den Tolino Vision 3 HD (mittlerweile gibts auch den Nachfolger) und bin sehr zufrieden damit.

Natürlich schlägt nichts den Geruch und die Haptik eines auf Papier gedruckten Buches, jedoch hat ein ebook-Reader einige nicht zu schlagende Vorteile: Dass ich bei einem Umzug nicht fünf Kisten voller Bücher tragen muss, ist das Eine; auf der anderen Seite muss ich aber auch im Flugzeug nicht mein Freigepäck mit Büchern beladen, sondern stecke mir einfach meinen Tolino mit allem, was ich lesen möchte, in den Rucksack. Fällt mir abends um 22 Uhr ein, dass ich gerne ein bestimmtes Buch lesen möchte, habe ich es binnen fünf Minuten auf dem Reader und muss nicht erst zur Buchhandlung fahren und es mir dort kaufen.

Zur Lizenzfrage: kommt drauf an. Die Chance, dass Amazon in den nächsten Jahren vor die Hunde geht, ist gering. Daher sind deine Bücher erst einmal verfügbar und werden auch mit "Updates" versorgt, so welche erscheinen. Einschränkung: Es kam allerdings auch schon vor, dass bestimmte Bücher von der Plattform entfernt wurden und sie in dieser Zeit auch nicht mehr auf den Kindle-Geräten lesbar waren. Wenn du also nicht schon sehr tief im Amazon-Ökosystem verankert bist, würde ich dir empfehlen, dich bei den anderen Plattformen umzusehen.

Bei den meisten anderen großen Buchhändlern im Netz (und auch in den Filialen) kaufst du in der Regel Bücher im epub-Format, seltener auch mal PDFs. Die epub-Bücher gibt es mit und ohne DRM (steht jeweils dabei, um was es sich handelt). Die epub-Bücher ohne DRM speicherst du einfach an einen Ort deiner Wahl und hast sie dann solange du willst verfügbar. Die DRM-geschützten Bücher sind in der Regel mithilfe von Adobe-DRM geschützt und zum Ansehen benötigst du eine Adobe-ID. Insofern dich der Kopierschutz bei diesen Büchern stört, solltest du eine Suchmaschine deiner Wahl anwerfen und schauen, ob du etwas gegen DRM tun kannst. Das bringt mich auch zum nächsten Punkt: Calibre.

Deine ebook-Sammlung kannst du bei den großen deutschen Buchhändlern über die Tolino-Cloud verwalten (dort landen automatisch die Bücher, die du bei Thalia, Weltbild, etc. erwirbst). Das würde ich dir aber nicht empfehlen. Stattdessen solltest du dir dafür Calibre besorgen. Dabei handelt es sich um ein komplexes Verwaltungsprogramm für digitale Bibliotheken das mit allen mir bekannten ebook-Readern funktioniert. Die Funktionen zu umreißen würde hier zu weit führen; schau dir bei Interesse einfach mal das eine oder andere Video oder How-To dazu an.

Trotz der Tatsache, dass dir die großen Händler entweder Kindle oder Tolino verkaufen wollen, bist du bei epubs weitestgehend plattformunabhängig. Tolino hat mittlerweile Kobo als Technologiepartner an der Seite und die bauen tolle eReader. Die Likebook-Geräte sollen auch sehr gut sein. Da sind dir also eigentlich keine Grenzen gesetzt; kauf den Reader, der dir am besten gefällt und der die Funktionen bietet, die du brauchst. Nur bei Amazon bist du dann in dem Ökosystem gefangen und kannst keine epub-Bücher lesen.

Wenn du noch Fragen haben solltest: immer raus damit.

Viele Grüße!

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cevio
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Re: Eure Erfahrungen mit eBook-Readern

Beitrag von cevio » Mo 11. Feb 2019, 15:53

Das offene Format epub, das hört sich auch aus meiner Sicht sehr viel vernünftiger an als ein geschlossenes System, wobei ich ehrlich gesagt ziemlich viel Geräte und Accounts habe, denen ich mich aus gemütlichkeit unterworfen habe. iOS, Amazon inkl. Audible und Music usw.

Die Vorteile eines e-Readers, abgesehen von der Platzersparnis, sind schon beachtlich und das habe ich ehrlich gesagt auch gehofft dass diese Funktionen enthalten sind. Auch die Kostenersparnis bei vorrangig englischen Büchern ist etwas worauf ich es natürlich abgesehen habe.

Sind die integrierten Wörterbücher denn auch komplett ohne Netzwerkanbindung abrufbar?
Funktionieren sowohl auf dem Kindle als auch Tolino beliebige PDF-Dateien die ich aus externer Quelle auf die Geräte laden kann? Damit meine ich auch Zeitschriften etc.

Das Tolino-Universum und die Möglichkeit auch Bücher ausleihen zu können, ist natürlich ein Argument! Da habe ich auch schon ein paar Anlaufstellen gefunden.

Noch besser wäre natürlich ein Gerät dass alle Formate anzeigen kann, was aber letztenlich wieder ein Tablet mit dazugehörigen Apps wäre. Die Art der Bildschirmtechnoligie unterscheidet sich aber wohl auch nicht einfach so aus spaß, das kann ich nachvollziehen.
Das ich dies noch nicht gänzlich ausgeschlossen habe, liegt im Grunde nur daran, dass ich mein Arbeitsnotebook bis Ende 2019 durch ein Surface (oder ähnliches Produkt) ersetzen möchte und die Gerätschaften so oder so immer bei mir habe. Wahrscheinlich ist ein ausgewachsener Tablet-Computer aber auch auf lange Sicht zu schwer für die Hand, sowieso überdimensioniert und Ablenkungsgefahr inklusive.

Es sind eben nur fixe Ideen von jemanden der sich grundlegend modernisieren möchte aber eigentlich noch in der Höhle wohnt... :mrgreen:
Es kam allerdings auch schon vor, dass bestimmte Bücher von der Plattform entfernt wurden und sie in dieser Zeit auch nicht mehr auf den Kindle-Geräten lesbar waren.
Das ist natürlich eine Todsünde und darf nicht passieren!

Vielen Dank für eure umfassenden Antworten.
Grüße

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falko
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Re: Eure Erfahrungen mit eBook-Readern

Beitrag von falko » Mo 11. Feb 2019, 17:20

cevio hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 15:53
Noch besser wäre natürlich ein Gerät dass alle Formate anzeigen kann, was aber letztenlich wieder ein Tablet mit dazugehörigen Apps wäre. Die Art der Bildschirmtechnoligie unterscheidet sich aber wohl auch nicht einfach so aus spaß, das kann ich nachvollziehen.
Das ich dies noch nicht gänzlich ausgeschlossen habe, liegt im Grunde nur daran, dass ich mein Arbeitsnotebook bis Ende 2019 durch ein Surface (oder ähnliches Produkt) ersetzen möchte und die Gerätschaften so oder so immer bei mir habe. Wahrscheinlich ist ein ausgewachsener Tablet-Computer aber auch auf lange Sicht zu schwer für die Hand, sowieso überdimensioniert und Ablenkungsgefahr inklusive.
Das hat jetzt nicht direkt was mit E-Book-Readern zu tun aber ich bin auch jemand, der eigentlich das perfekte Allround-Gerät sucht. Ich probiere ALLES aus, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ich hatte Notebooks in allen Größen, Tablets in allen Größen, ich hatte einen EEE PC mit 7"-Display und Xandros Linux, zwischendurch ein Surface Pro, und ich konnte mich gerade so beherrschen, es nicht auch noch mit einem "Hemingwrite" zu versuchen. Auf allen Geräten will ich natürlich auch ALLES machen. Darauf möchte gelesen werden, gern auch Netflix, gearbeitet sowieso.

Inzwischen hab ich's aufgegeben und nutze ein stinkormales Non-Convertible-Notebook mit 13,3" für Arbeit und Alltag, ein 8,4"-Tablet für die Couch und einen E-Book-Reader zum Lesen. Nein, ich muss auch nicht den Amiga-Emulator auf dem Tablet zum Laufen bringen. :D

Gerade um E-Ink führt in meinen Augen kein Weg. Ich lese auch viel auf Tablet und Smartphone, aber die Leute, die NUR auf einem iPad lesen, werde ich nie verstehen ...
"Getting older is no problem. You just have to live long enough." - Groucho Marx

xenophil
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Re: Eure Erfahrungen mit eBook-Readern

Beitrag von xenophil » Mo 11. Feb 2019, 22:30

cevio hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 15:53
Das offene Format epub, das hört sich auch aus meiner Sicht sehr viel vernünftiger an als ein geschlossenes System, wobei ich ehrlich gesagt ziemlich viel Geräte und Accounts habe, denen ich mich aus gemütlichkeit unterworfen habe. iOS, Amazon inkl. Audible und Music usw.

Die Vorteile eines e-Readers, abgesehen von der Platzersparnis, sind schon beachtlich und das habe ich ehrlich gesagt auch gehofft dass diese Funktionen enthalten sind. Auch die Kostenersparnis bei vorrangig englischen Büchern ist etwas worauf ich es natürlich abgesehen habe.

Sind die integrierten Wörterbücher denn auch komplett ohne Netzwerkanbindung abrufbar?
Funktionieren sowohl auf dem Kindle als auch Tolino beliebige PDF-Dateien die ich aus externer Quelle auf die Geräte laden kann? Damit meine ich auch Zeitschriften etc.

Das Tolino-Universum und die Möglichkeit auch Bücher ausleihen zu können, ist natürlich ein Argument! Da habe ich auch schon ein paar Anlaufstellen gefunden.

Noch besser wäre natürlich ein Gerät dass alle Formate anzeigen kann, was aber letztenlich wieder ein Tablet mit dazugehörigen Apps wäre. Die Art der Bildschirmtechnoligie unterscheidet sich aber wohl auch nicht einfach so aus spaß, das kann ich nachvollziehen.
Das ich dies noch nicht gänzlich ausgeschlossen habe, liegt im Grunde nur daran, dass ich mein Arbeitsnotebook bis Ende 2019 durch ein Surface (oder ähnliches Produkt) ersetzen möchte und die Gerätschaften so oder so immer bei mir habe. Wahrscheinlich ist ein ausgewachsener Tablet-Computer aber auch auf lange Sicht zu schwer für die Hand, sowieso überdimensioniert und Ablenkungsgefahr inklusive.

Es sind eben nur fixe Ideen von jemanden der sich grundlegend modernisieren möchte aber eigentlich noch in der Höhle wohnt... :mrgreen:
Es kam allerdings auch schon vor, dass bestimmte Bücher von der Plattform entfernt wurden und sie in dieser Zeit auch nicht mehr auf den Kindle-Geräten lesbar waren.
Das ist natürlich eine Todsünde und darf nicht passieren!

Vielen Dank für eure umfassenden Antworten.
Grüße
Die Wörterbücher auf dem Tolino sind, soweit ich weiß, ohne Netzwerkverbindung aufrufbar. Die sind aber auch nicht besonders gut...

Der Grund, weshalb ich dir kein Tablet empfehlen würde (das ist gewissermaßen auch auch die Antwort auf den Post des Falko); da musst du aber entscheiden, ob der Grund für dich valide ist: Auf dem eReader bekomme ich genau null Benachrichtigungen. Auf dem Tablet ist die Versuchung viel zu groß, mal eben auf Twitter, Facebook, Google, Instagram oder was-weiß-ich-nicht-alles zu gehen, dabei will ich doch eigentlich nur Lesen (was ja eine durchaus bewusste Entscheidung ist, anders als Social Media Beispielsweise). Ein eReader kann zwar auch Google, aber nur in langsam und hässlich.

Schau dir einfach mal eReader an und besorg dir den, der dir am besten gefällt. :-)

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Re: Eure Erfahrungen mit eBook-Readern

Beitrag von cevio » Do 21. Feb 2019, 18:03

falko hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 17:20

Das hat jetzt nicht direkt was mit E-Book-Readern zu tun aber ich bin auch jemand, der eigentlich das perfekte Allround-Gerät sucht. Ich probiere ALLES aus, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ich hatte Notebooks in allen Größen, Tablets in allen Größen, ich hatte einen EEE PC mit 7"-Display und Xandros Linux, zwischendurch ein Surface Pro, und ich konnte mich gerade so beherrschen, es nicht auch noch mit einem "Hemingwrite" zu versuchen. Auf allen Geräten will ich natürlich auch ALLES machen. Darauf möchte gelesen werden, gern auch Netflix, gearbeitet sowieso.

Inzwischen hab ich's aufgegeben und nutze ein stinkormales Non-Convertible-Notebook mit 13,3" für Arbeit und Alltag, ein 8,4"-Tablet für die Couch und einen E-Book-Reader zum Lesen. Nein, ich muss auch nicht den Amiga-Emulator auf dem Tablet zum Laufen bringen. :D

Gerade um E-Ink führt in meinen Augen kein Weg. Ich lese auch viel auf Tablet und Smartphone, aber die Leute, die NUR auf einem iPad lesen, werde ich nie verstehen ...
xenophil hat geschrieben:
Mo 11. Feb 2019, 22:30
Schau dir einfach mal eReader an und besorg dir den, der dir am besten gefällt. :-)
Alles auf einem Gerät machen zu können, das wäre natürlich optimal, ist aber allein wegen der Gewichts- und Größenunterschiede schwer umzusetzen. Wobei... Klappbare Displays... Nein, vorerst lieber nicht :mrgreen: Ich bin mal gespannt ob sich in Zukunft noch etwas an der Displaytechnik tut, ob sich da der eine oder andere Kompromiss zu E-Ink finden lässt.

Deine Leidensgeschichte zu diesem Thema sollte ich mir zu Herzen nehmen und mich daran erinnern, sollte ich mal wieder im Elektrofachhandel vor den Tablets stehen. Letztendlich wird es tatsächlich auf ein e-Reader und Surface statt Notebook hinauslaufen, da ich unterwegs ohnehin nichts Herausragendes spiele oder aufwändige Grafikanwendungen laufen habe. Würde da vielleicht anders denken wenn ich eine mobile Höllenmaschine hätte, aber damit will ich lieber gar nicht erst anfangen, denn am Ende findet man gar keine Zeit und Ruhe mehr zum Lesen. Ein iPad sehe ich auch eher als mögliche Ergänzung und nice-to-have, mit dem Amiga-Emulator bringst du mich allerdings auf eine Idee :ugeek:
Auf der anderen Seite habe ich mich bereits mit einer Tasche voller Gerätschaften durch die Lande ziehen sehen...

Ich danke euch für eure Antworten, aktuell habe ich ein besseres Gefühl beim Kindle Paperwhite, ein Tolino (HD) im engeren Familienkreis in Reichweite zu haben, wäre dagegen sicherlich nicht verkehrt. *hust*

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Re: Eure Erfahrungen mit eBook-Readern

Beitrag von falko » Do 21. Feb 2019, 18:09

cevio hat geschrieben:
Do 21. Feb 2019, 18:03
Auf der anderen Seite habe ich mich bereits mit einer Tasche voller Gerätschaften durch die Lande ziehen sehen...
Damals (tm) bin ich ja rumgelaufen mit:
- 3-Kilo-Notebook (normales Gewicht)
- Nokia-Handy
- Handspring Visor (einem Palm-Klon)
- Ogo (einem kleinen Klapp-Gerät von 1&1, mit dem man faktisch NUR E-Mails empfangen konnte)
- Digicam
- iPod
- Buch/Bücher (weil es für den Handspring nur Gratis-E-Books gab)

Ich bin ein GROSSER Fan von Fortschritt. :D
"Getting older is no problem. You just have to live long enough." - Groucho Marx

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